Wie man als Studierender Umwelt und Geldbeutel schont

Bildnachweis: Ana Maria Serrano / photocase.de

2017 starb ein Wal an der Küste von Thailand. Die Todesursache lag in seinem Magen: 8 Kilogramm Plastik wurden dort gefunden.

Klingt viel? Ist es auch. Tag für Tag benutzen Menschen ihre Plastikteller und Einwegprodukte. Aber wir sind nicht diejenigen, die die Folgen von diesem Konsum spüren müssen – noch nicht. Also leb ein bisschen  bewusster und spar dabei auch noch Geld!

Nachhaltig leben und Geld sparen? Aber wie?

Nachhaltigkeit ist in jeder Munde, doch fast keiner lebt auch wirklich nachhaltig. Dabei ist der Umstieg von Wegwerfartikeln auf nachhaltige Produkte gar nicht so schwer. Man muss bloß Einmalprodukte durch Langzeitprodukte austauschen, dass heißt Produkte kaufen, die man über Jahre hinweg benutzen kann. Okay, es gibt vielleicht einfachere Dinge zu tun. Aber man muss nicht seinen ganzen Haushalt auf einmal umstellen. Es reicht mit Kleinigkeiten anzufangen wie in einen ordentlichen Waschball zu investieren. So ein Waschball kostet zwischen 5 und 10 Euro, hält für ca. 1000 Wäschen (ein herkömmliches Waschmittel hält ca. 30 Wäschen) und wird einfach mit in die Wäschetrommel geworfen. Und er spart – auf Dauer – Geld, weil ihr nicht jeden Monat losrennen müsst, um euch ein weiteres in Plastik verpacktes Waschmittel zu kaufen.

Zahlen, bitte!
Quelle: Pixabay.c

Benutzt statt Shampoo und Duschgel Haarseife und ein Stück Seife (hält doppelt so lang und macht auch sauber), statt Tampons und Binden eine Menstruationstasse (bei guter Pflege ca. 10 Jahre benutzbar), statt Frischhaltefolie wieder verwendbare Dosen oder Boxen. Bringt euren eigenen Kaffeebecher mit (das Studierendenwerk Stuttgart bietet in den Cafeterias zum Beispiel den „Kim“-Becher an). Anstatt Honig oder Mayonnaise oder sonst was in der Plastiktube zu holen, einfach die Glasvariante verwenden.

Und das ist schon der nächste Punkt: ökologisch abbaubare Verpackungen beziehungsweise Produkte wählen (was in anderen Worten alles außer Plastik ist). Verwendet eine Bambuszahnbürste, Stifte aus Holz, Bambuswattestäbchen, im Karton verpackte Lebensmittel und kauft eure Paprika lose.

Und zu dem Argument „Ist doch bloß ein einziger Strohhalm…“: Das sagen ungefähr 8 Billionen Menschen und die Folgen davon könnt ihr euch auf YouTube ansehen (in einem Video in dem einer Schildkröte ein Strohhalm aus der Nase entfernt wird). Und wie die Bloggerin Anne-Marie Bonneau sagt: „We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly.“

Quelle: Studierendenwerk Stuttgart

 

Ronja

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