Weil der erste Eindruck zählt – Bewerbung mit Motivationsschreiben

Weil der erste Eindruck zählt – Bewerbung mit Motivationsschreiben


Quelle: Pixabay.com

Bewerben, bewerben und nochmal bewerben. Ob vor, während oder nach dem Studium: Bewerbungen begleiten uns – vor allem in den jungen Jahren – fast das ganze Leben. Hier lest ihr, wie ihr mithilfe eines Motivationsschreiben punkten könnt.

„Hiermit bewerbe ich mich für die Stelle…“ Eine klassische Bewerbung beinhaltet ein Standard-Anschreiben mit Lebenslauf und Zeugnis. Das reicht doch, oder? Wieso dann also noch ein Motivationsschreiben?

Die oder der Personalverantwortliche, bekommt eine Bewerbung auf den Tisch: Innerhalb höchstens einer Minute entscheidet er oder sie, ob es sich lohnt die ganze Bewerbung zu lesen und im weiteren Schritt dann auch, ob Du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Hast Du einen 0815-Text oder einfach insgesamt eine Standardbewerbungen eingereicht, verringerst Du Deine Chance deutlich.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, freiwillig ein Motivationsschreiben zu verfassen und beizulegen. Diesen Tipp gebe ich gerne weiter und daher habe ich die wichtigsten Fragen rund um das Thema Motivationsschreiben hier zusammengefasst.

Was ist ein Motivationsschreiben?

Ein Motivationsschreiben wird oft als die dritte Seite einer Bewerbung gezeichnet.

Ein Motivationsschreiben kann eure Bewerbung retten. Quelle: Unsplash

Der Inhalt basiert auf Schwerpunkte in eurem Werdegang. Während ein Anschreiben eure beruflichen Stärken präsentiert, wird bei einem Motivationsschreiben der Fokus auf eure persönlichen Stärken gesetzt. Hier hast Du sozusagen eine Extra-Chance deine Fähigkeiten darzustellen.

Wieso ein Motivationsschreiben? 

Hierfür gibt es einige Gründe.

  1. Großes Unternehmen: Gerade große Unternehmen erhalten unzählige Bewerbungen. Um in der großen Masse nicht unterzugehen, bietet sich ein Schreiben an. Ein Schreiben ist besonderes dann sinnvoll, wenn ihr wisst, dass sich viele für die Stelle bewerben werden. Also müsst ihr erklären, wieso ihr euch für dieses Unternehmen entschieden hat und könnt Bezug dazu nehmen.
  2. Kokurrenz: Wenn es etwas gibt, dass euch von anderen abhebt, kann ein Motivationsschreiben ausschlaggebend sein. Was habt ihr, was andere Bewerber nicht haben? Und wie könnt ihr es einsetzen, damit das Unternehmen davon profitiert?
  3. Ausland: Ein Letter of motivation ist für ein Auslandsstudium– oder Stipendium oftmals Pflicht. Hier müsst ihr eure Gründe für das Ausland und den Studiengang aufzählen. Wieso gerade diese Stadt? Oder genau dieser Master? Bei einem Stipendium solltet ihr aufzeigen, wieso ihr gefördert werden solltet. Welche schulischen Preise habt ihr gewonnen?

    Mit einem Motivationsschreiben zum Ziel. Quelle: Unsplash

  4. Details: Ein normales Anschreiben stellt den ersten Eindruck dar. Wir versuchen so individuell wie möglich zu klingen, obwohl in Theorie die meisten Anschreiben sich ziemlich ähneln, zu lang oder schlecht geschrieben sind. Um dies zu verhindern und einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, eignet sich ein Motivationsschreiben. Am besten eines, in dem Du originell, vielleicht etwas von der Norm abweichend die wichtigen Stellen in deiner Vita genauer beleuchtest.
  5. Fehlender Beruf: Nach dem Studium haben wir meistens viel Theorie, aber leider zu wenig Praxis auf dem „Lebenslaufkonto“. Wenn die in der Stellenausschreibung eingeforderte Berufserfahrung fehlt, kannst Du im Motivationsschreiben Punkte aus Deinem Hobby-Leben hervorheben, die Dich für die Stelle qualifizieren..
  6. Initiativbewerbungen: Wenn ihr bei eurem Traumunternehmen keine freie Stellenausschreibung findet, könnt ihr euch initiativ bewerben. Ein Motivationsschreiben verbessert eure Chance.

Was unterscheidet ein Anschreiben von einem Motivationsschreiben?

Ein Motivationsschreiben …

  1. ist persönlicher und behinhaltet mehr Motivationsfaktoren
  2. kann eure Hobbys und Interessen beinhalten
  3. hat Platz, um über eure Ehrenämter zu reden
  4. setzt Schwerpunkte und geht über Fakten hinaus
  5. zieht einen Bezug zur Stelle

Der wesentliche Unterschied liegt beim Fokus des Inhaltes. Bei einem Anschreiben geht es um die Frage, wieso ihr die Stelle wollt, während bei einem Motivationsschreiben, wieso ihr der richtige Kandidat seid.

Wie verfasst man ein Motivationsschreiben?

  1. Interesse und Motivation: Mit einem Motivationsschreiben zeigt ihr am Unternehmen ein hohes Interesse, Fachliche Qualifikation, persönliche und berufliche Kompetenzen. Am besten anhand von Beispielen. Natürlich zählen hier auch eure Gründe der Motvation, warum ihr es machen wollt. Warum und wieso seid ihr geeignet?
  2. Berufliche Ziele: In einem Schreiben müssen eure Intentionen klar werden. Ihr solltet klar und deutlich argumentieren, was ihr wollt und wieso ihr euch gerade dieses Unternehmen oder Uni ausgesucht habt.
  3. Soft skills: Heutzutage zählt nicht nur Theorie. Soft skills gehören auch zum A&O einer Bewerbung, die ihr beispielsweise an der Uni Stuttgart durch Schlüsselqualifikationen erworben habt.
  4. Form: Die Form eines Motivationsschreiben gleicht die eines Anschreiben. (Datum, Empfänger- und Absendeadresse sowie eine Unterschrift). Das Schreiben sollte nicht länger als eine Seite sein.
  5. Kreavtivität: Bei einem Motivationsschreiben könnt ihr den ersten Satz als kreativeren Einstieg nutzen. Hier ist Individualität gefragt. Ihr wollt ja keine 0-8-50- Bewerbung und gut auffallen, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
  6. Erfahrungen: Besonders Erfahrung im In -oder Ausland oder ausserschulische Aktivitäten. Mit diesen Extras könnt ihr punkten und zeigen, dass ihr die Anforderungen mitbringt, die benötigt werden.
  7. Korrektur lesen: Wie auch beim Anschreiben und Lebenslauf muss ein Motivationsschreiben naturlich von einer zweiten Person durchgelesen und gegebenfalls verbessert werden. Wichtig ist, dass ihr Wiederholungen im Anschreiben und Motivationsschreiben vermeiden müsst. Keine reine Aufzählung von Stärken oder Erfahrungen, ohne Bezug zum Unternehmen oder Beispiele.

Fazit

Ein Motivationsschreiben ist sehr nützlich. Gerade bei einer begehrten Stelle wird es zahlreiche Bewerber geben. Da eignet sich ein Motivationsschreiben, um positiv aufzufallen. Mit einem guten Motivationsschreiben bleibt ihr nicht lange arbeitssuchend. Grundsätzlich gilt aber, ein Motivationschreiben immer nur dann, wenn es einen Mehrwert liefert. Schließlich ist der Zweck einer Bewerbung zu zeigen, dass ihr der richtige Kandidat seid und einen guten ersten Eindruck hinterlaesst. Viel Erfolg! 🙂

 

Feven

SOS – Wenn das Studium zur Belastung wird

SOS – Wenn das Studium zur Belastung wird

Prüfungen, Nebenjob, private Probleme, wer kennt das nicht, wenn das Leben zur Überforderung wird? Gerade Studierende müssen sich um mehrere Angelegenheiten gleichzeitig kümmern. Da kann das Studium leicht zur Beslastung werden.

Psychische Probleme als Studierender kommen heutzutage immer öfter vor. Wir wollen mit jedem mithalten und kommen an unsere Grenzen. Aus reiner Verzweiflung greifen einige Studierende zu Tabletten, um noch leistungsfähiger zu werden. Das ist aber nicht die richtige Lösung. So wird die Gesundheit gefährdet. Einige Studierende schämen sich, Hilfe zu suchen, weil sie keine Schwäche zeigen wollen. Daher leiden manche heimlich an Depression. Dabei ist Schwäche menschlich und bei einem anstrengenden Lifestyle verständlich. Gerade persönliche Probleme und Prüfungsstress sind für Studierende am größten.

Und wenn Probleme zum Alltag werden, macht sich die Frustration breit. Im schlimmsten Fall führen sie zu psychischen Erkrankung. Um solche Krisensituationen zu bewältigen, bietet das Studierendenwerk Stuttgart Hilfe mit der psychotherapeutischen Beratungsstelle. Eine psychotherapeutische Beratung fördert eure Genesung und hilft euch, mit euren Problemen auseinanderzusetzen.

Petra Kucher- Sturm ist Diplom-Psychologin und arbeitet in der psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerk Stuttgart (Info: Das Studierendenwerk Stuttgart betreut 14 Hochschulen im Großraum Stuttgart, eine davon ist die Universität Stuttgart. Die Leistungen können aber alle Studierenden dieser 14 Hochschulen in Anspruch nehmen). Sie hat mir wichtige Fragen zum Thema beantwortet.

Interview mit Frau Petra Kucher-Sturm

Petra Kucher-Sturm und Rainer Sturm. Quelle: Studierendenwerk Stuttgart

Warum erkranken Ihrer Meinung nach immer Studierende?

Wir haben sehr wenig mit kranken Studierenden zu tun. Unsere Ratsuchenden sind meist psychisch belastet, nicht krank. Wie der Barmer Arztreport zeigt, ist es aber durchaus richtig, dass sich junge Menschen generell belasteter fühlen als früher. In dieser Altersgruppe fühlen sich jedoch gerade Studierende weniger belastet als berufstätige junge Menschen.

Das spiegelt sich bei uns auch in der Beratung wider. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Ratsuchenden in etwa konstant geblieben.

Was sind die typischen Symptome junger Menschen, die an psychischen Problemen leiden?

Das ist schwer im Allgemeinen zu beantworten. Es hängt von der Art der Belastung ab. Unsere Ratsuchende kommen mit ganz unterschiedlichen Problemen und mit den zur Problematik gehörenden Symptomen. Jemand der Beziehungsprobleme hat, hat andere Symptome als jemand, der unter Depressionen leidet. Depressive Studierende beispielsweise leiden vor allem an Traurigkeit und Antriebslosigkeit.

Bei welchen Problemen können die Studierenden zu Ihnen kommen?

Sie können sich mit jeder psychischen Belastung an uns wenden – egal ob es sich um Studien- oder Motivationsprobleme handelt, Prüfungsängste, Schlafstörungen oder private Probleme.

Was genau bieten Sie in Ihrer psychologischen Beratung an?

Wir bieten Einzelgespräche an. Die Studierenden rufen an und wir vereinbaren telefonisch einen Termin. Beim ersten Treffen schildern sie ihre Problematik. Während eines persönlichen Gespräches wird geklärt, welche Maßnahmen erforderlich sind und welche Möglichkeiten es gibt. Dabei zeigt sich, Ob eine Sitzung ausreicht oder mehrere benötigt werden. In unserem Rahmen können wir keine Therapieangebote machen. Falls eine Therapie erforderlich sein sollte, besprechen wir welche Optionen es gibt.

Wie gehen Sie mit den Daten der Studierenden um?

Die Gespräche sind streng vertraulich. Wir kommen der gesetzlichen Pflicht zur Dokumentation und Aufbewahrung nach und unterliegen der Schweigepflicht, d.h. dass die Studierenden sicher sein können, dass ihre Daten bei uns sicher sind.

Ist eine regelmäßige Beratung erforderlich? 

Eine
psychotherapeutische Beratung. Quelle: Studierendenwerk Stuttgart

Das ist abhängig vom Einzelfall. Manchmal genügt eine Sitzung, in anderen Fällen sehen wir die Ratsuchenden öfter. Im Schnitt kommen die Ratsuchenden zwei bis dreimal zu uns.

Es gibt Studierende, die Hilfe brauchen, sich aber schämen und daher heimlich leiden. Was
raten Sie ihnen?

Wir hören immer wieder von Studierenden, dass es nicht leicht ist sich Hilfe zu suchen. Einige berichten, dass sie mehrere Semester „Anlauf“ gebraucht haben bis sie sich dazu durchringen konnten zu uns zu kommen. Es fällt ihnen schwer sich einzugestehen, dass sie alleine nicht weiterkommen.
In den meisten Fällen ist es besser, schnell auf eine Veränderung der Situation hinzuarbeiten und nicht zu warten bis die Schwierigkeiten größer geworden sind. Erfahrungsgemäß ist es mühsamer alte Gewohnheiten zu verändern.

Wo liegen die Grenzen von psychologischer Beratung?

Leider gibt es kein Allheilmittel, das bei Problemen zu 100% und sofort wirkt. Jeder Fall und jeder Mensch ist anders. Wir können aber in den meisten Fällen helfen. Wer Probleme hat, soll sich daher wirklich trauen einen Beratungstermin zu vereinbaren. Oft hilft es einfach einmal über alles zu reden – gemeinsam finden wir eine Lösung. Unser Angebot ist vertraulich und für Studierende selbstverständlich kostenfrei.

Danke!

Wenn ihr einen Termin vereinbaren wollt, dann montags bis donnerstags von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr

Telefon: +49 711 / 95 74-480

Weitere Infos bekommt ihr hier.

Fazit

Heutzutage ist ein stressfreies Leben selten, da ein gewisser Leistungsdruck zum Leben junger Menschen gehört. Wichtig ist zu wissen, w¡e man damit umgeht. Überwindet eure Angst und sucht euch Hilfe. Es ist sinnvoll über die Probleme zu reden, um Lösungen zu finden. Die Beratung im Studierendenwerk Stuttgart unterstüzt euch dabei und weist euch den Weg.

 

 

Und wo wohnst du? – Das Studierendenwerk Stuttgart

Und wo wohnst du? – Das Studierendenwerk Stuttgart

Neues Studium, neue Stadt, neue Wohung? So einfach geht das leider nicht immer. Die derzeitige Wohnsituation in Stuttgart ist für die meisten ein großes Problem – natürlich auch für Studierende. Good news! Das Studierendenwerk Suttgart hilft.

Durch die hohe Nachfrage steigen die Miet-Preise. Gerade zu Semesterbeginn ist es schwieriger eine Wohnung oder ein Zimmer zu finden, weil natürlich jeder gerade sucht. Ein bezahlbares Zimmer oder gar eine Wohnung in Stuttgart ist ein nervenaufreibende Herausforderung. Und das mit kleinem Budget? Fast unmöglich. Da wird die Vorfreude aufs Studium ziemlich klein.

 

Interview mit Jasmin Mauser 

Frau Mauser arbeitet für das Studierendenwerk Stuttgart und unterstützt Studierende zum Thema Wohnen. Sie war so freundlich und hat sich für ein paar Fragen Zeit genommen.

Jasmin Mauser. Quelle: Studierendenwerk.

Frau Mauser, wieso glauben Sie, dass es in Stuttgart immer schwieriger wird, eine Wohnung zu finden?

Die Region Stuttgart ist wachstumsstark und ein anerkannter Wissenschaftsstandort. Das macht sie für Studierende und Beschäftigte sehr attraktiv, führt aber gleichzeitig auch dazu, dass es immer mehr Interessenten als Angebote auf dem Wohnungsmarkt gibt. Und natürlich sind dadurch die Mietpreise der letzten Jahre kontinuierlich angestiegen. Da die meisten Studierenden keinen dicken Geldbeutel haben, wird es leider oft dementsprechend schwierig für sie eine bezahlbare Wohnung oder ein Zimmer zu finden.

Wie kann das Studierendenwerk Stuttgart helfen? 

Stuttgart wird immer beliebter. Quelle: Pixabay.

Indem wir Studierenden günstigen Wohnraum in Hochschulnähe zur Verfügung stellen. In unseren 35 Wohnanlagen bieten wir mehr als 7.200 Zimmer an. Da ist von Zimmern in Flurgemeinschaften über Zimmer in Zweier- bis Zehner-WGs bis zu Einzimmer-Appartements alles dabei. Gerade zu Beginn des Wintersemesters reichen diese Wohnplätze aber bei Weitem nicht aus. Wir haben auf unserer Homepage daher eine Privatzimmervermittlung eingerichtet. Vermieter, die Studierenden Zimmer oder Wohnungen anbieten möchten, können ihre Anzeige dort kostenlos einstellen. Die Studierenden, die sich für ein Zimmer interessieren, können die Angebote einsehen und sich dann direkt mit dem Vermieter in Verbindung setzen. Und das alles ohne Provision oder Vermittlungsgebühr.

 Was bietet das Studierendenwerk Stuttgart?

Natürlich helfen wir auch telefonisch weiter – gerade wenn die Zeit drängt und man darauf angewiesen ist eine Unterkunft zu finden, weil man nicht aus  der Region kommt und extra für das Studium nach Stuttgart zieht. Dann geben wir Tipps zur Wohnungssuche, schlagen Alternativen vor oder  vermitteln Adressen von Hostels im Raum Stuttgart. Studierenden, die sich auf einen Platz in unseren Wohnanlagen bewerben, raten wir dringend dazu sich rechtzeitig darum zu kümmern. Die Wartezeit liegt aktuell bei sechs bis acht Monaten. Man kann sich bei uns auch ohne Immatrikulationsbescheinigung bewerben, wenn man schon weiß, dass man in Stuttgart studieren wird. Erst beim Einzug muss man die Immatrikulationsbescheinigung dann vorzeigen.

Wie bewirbt man sich für ein Zimmer in einer Wohnanlage des Studierendenwerk Stuttgart? 

Wohnraum Studierendenwerk Stuttgart. Quelle: Studierendenwerk.

Ganz einfach auf unserer Homepage per Online-Bewerbung. Dort sieht man alle Wohnanlagen auf einer Karte. Das kann praktisch sein – wenn man weiß, an welcher Hochschule oder Uni man studieren wird, kann man sich ein Wohnheim in Hochschulnähe aussuchen und sich auf dieses bewerben. Im Online-Formular wählt man drei favorisierte Wohnanlagen aus und hinterlegt alle notwendigen Daten. Wenn man die Bewerbung abgeschickt hat, bekommt man eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Einmal im Monat mailen wir einen Link an die Bewerberinnen und Bewerber, über den sie uns regelmäßig bestätigen müssen, dass sie noch Interesse an einem Zimmer in unseren Wohnanlagen haben. Ansonsten müssen wir sie von der Warteliste nehmen.

Sollte die Stadt Stuttgart Ihrer Meinung nach mehr machen? 

Wohnungsnot in Stuttgart Quelle: Unsplash.

Genau wie wir ist auch die Stadt auf günstige Bauplätze oder Immobilien angewiesen, um bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können. Es liegt mehr an der großen Nachfrage, dass die Immobilienpreise angestiegen sind. Daher haben die Städte und Gemeinden die gleichen Schwierigkeiten wie wir auch. Wir können keine teure Immobilie ankaufen und dann günstig vermieten, weil wir die Differenz nicht tragen können.

Wie sehen die aktuellen Mietpreise in Stuttgart aus? 

Das ist sehr unterschiedlich. Die Mieten im Umland sind günstiger als mitten in der Stadt. In unseren Wohnanlagen liegt die Durchschnittsmiete aktuell bei 285 Euro monatlich, inklusive Betriebskosten. Der Mietpreis ist dabei abhängig von Wohnform, Größe und Ausstattung.

Was für Alternativen schlagen Sie vor, wenn Studierende zu Semesterbeginn noch keine Unterkunft haben?

Als Alternative schlage ich vor, sich in unserem bereits erwähnten Online-Portal, der Privatzimmervermittlung umzusehen. Aber natürlich sollten Studierende auch flexibel sein – sowohl beim Wohnraum, als auch beim Wohnort. Wir haben in Stuttgart ein gutes öffentliches Nahverkehrsnetz und im Umland ist es oft einfacher ein bezahlbares Zimmer zu finden als in Stuttgart direkt.

Denken Sie, dass durch den Wohnungsmangel weniger Studierende nach Stuttgart kommen
werden? 

Nach einer Unterkunft Ausschau zu halten, kann zu einer Last werden. Quelle: Unsplash.

Wir konnten da keinen Zusammenhang feststellen. Wer in Stuttgart studieren will, lässt sich nicht durch den angespannten Wohnungsmarkt davon abhalten. Andere Gemeinden wie Tübingen oder Hohenheim haben die gleiche Problematik, aber deshalb haben auch sie nicht weniger Studierende.

Wie denken Sie wird sich die Wohnsituation in den nächsten Jahren wandeln?

Das kann ich nicht so genau sagen, weil es von verschiedenen Außenfaktoren abhängig ist. Beispielsweise hat sich vor einigen Jahren durch die Abschaffung des Zivildienstes einiges geändert. Die Menschen sind direkt nach der Schule ins Studium. Ein weiterer Faktor ist die Arbeitsmarkt-Situation. Wenn sie hier gut ist, kommen natürlich mehr Studierende nach Stuttgart. Im Studierendenwerk wissen wir um die aktuelle Wohnungsnot und ergreifen entsprechende Maßnahmen um die Situation für Studierende zu entspannen. In den   kommenden Jahren schaffen wir gut 1.400 zusätzliche Wohnplätze.

Vielen Dank für Ihre Zeit! 

Das Studierendenwerk Stuttgart wird in der Zukunft mehr Wohnraum anbieten können, um den Studierenden weiterhin zu helfen. Mehr Infos bekommt ihr hier.

Fazit

Auch wenn die Wohnungssuche schwieriger wird, gebt nicht auf. Wenn ihr keine Wohnung gefunden habt, wählt als Alternative WGs oder vielleicht sogar Frenunde und Bekannte, bei denen ihr vorübergehend leben könnt. Inzwischen stellen die sozialen Netzwerke auch eine gute Möglichkeit dar,  eine Wohnung zu finden. Auf Facebook gibt es diverse Gruppen mit aktuellen Informationen zu Wohnungen. Wer aktiver sein möchte, kann eine eigene Zeitungsanzeige schalten. Weitere Alternativen findet ihr auch hier. Wie ihr euch die Wohnung finanzieren könnt, erfahrt ihr hier. Wenn das alles nicht hilft, ist pendeln eine Option, falls die Uni von der Heimat nicht zu weit weg ist. Auch wenn ihr am Anfang nicht die Traumwohnung oder das Traumzimmer gefunden habt, ist es wichtig, Kompromisse einzugehen, damit ihr euch auf das Studium konzentrieren könnt. Wenn ihr euch schließlich eingelebt habt, könnt ihr im Anschluss immer noch nach einer besseren Unterkunft suchen.

Viel Glück!

Feven

Berufsbegleitend studieren mit der Master: Online-Akademie

Berufsbegleitend studieren mit der Master: Online-Akademie

Berufsbegleitendes Studium mit der Master: Online-Akademie
Quelle: innovative-entrepreneurship.de

Arbeiten und Studieren in einem? Das ist bislang oft nur aus dualen Studiengängen bekannt, bei denen sich Theorie- und Praxisphasen abwechseln und aufgrund der räumlichen Distanz in der Regel zwei Wohnsitze erforderlich machen. Das Konzept der Master: Online-Akademie hingegen ermöglicht es Studierenden, beides miteinander zu verknüpfen: Beruf und Studium – und zwar parallel, nicht nacheinander. Wie das im Einzelnen funktionieren soll, erfahrt ihr im Interview mit dem Geschäftsführer Herrn Dr.-Ing. Ulrich Eggert der Master: Online-Akademie.

Studieren im digitalen Zeitalter: Jederzeit, ohne lästige Anwesenheitspflicht und bequem von zu Hause aus. Klingt utopisch und zu gut, um wahr zu sein? Nun, nicht ganz. Zumindest dann nicht, wenn ihr euch für ein berufsbegleitendes Studium entscheidet, wie es beispielsweise das Angebot der Master: Online-Akademie ermöglicht.

Wieso eigentlich Fern- oder berufsbegleitendes Studium?

Doch warum sollte man sich überhaupt für ein Fern- oder berufsbegleitendes Studium interessieren? Wo liegen die Vorteile gegenüber einem regulären Präsenzstudium? Die Schlagworte lauten Flexibilität, Wissenserweiterung und lebenslanges Lernen. Anwesenheitspflichten existieren nur in einem geringen Umfang, da das Studium weitgehend ortsunabhängig stattfindet und somit damit der Vereinbarkeit von Studium und Beruf eher entgegenkommt.

Man kann nicht nur in seinem eigenen Tempo studieren, sondern profitiert zeitgleich auch von der Erfahrung, im virtuellen Hörsaal Erlerntes unmittelbar und praxisnah in seinen Beruf einbringen zu können. Dieser Aspekt ist besonders für bereits im Berufsleben stehende Bachelor-Absolventinnen und Bachelor-Absolventen von Bedeutung: Anstelle den Arbeitsplatz endgültig gegen einen Hörsaal einzutauschen, wird der Master berufsbegleitend absolviert – und zwar oft mit Unterstützung des Unternehmens. Eine Win-win-Situation also.

Aber auch weniger karriereorientierte Gründe können die Entscheidung gegen ein Präsenzstudium beeinflussen: Die Pflege nahestehender Angehöriger, eigene (chronische) Erkrankungen, die Kindererziehung im Studium und/oder die Notwendigkeit eines oder mehrerer Nebenjobs zur Finanzierung desselben.

Im Interview mit Herrn Dr. Ulrich Eggert, Geschäftsführer der Master: Online-Akademie

Ulrich Eggert, Geschäftsführer der Master: Online-Akademie

Was unterscheidet die „Master: Online-Akademie“ von anderen universitären Anbietern? Was ist ihr „Alleinstellungsmerkmal“?

Eggert: Bei der Organisationsform geht es weniger um die Alleinstellung (Universitäten und Hochschulen sowie private Anbieter haben sehr verschiedene Formen, die sich an den Bedarfen der jeweiligen Hochschule ausrichten). Und was die Angebote betrifft, spiegeln diese in etwa das Profil der Universität wider. Dabei geben wir die Möglichkeit eines sog. ‚Blended Learning‘ (80% online, 20% Präsenzstudium), was die zeitliche und örtliche Souveränität der Studierenden vergrößert. Lediglich im Bereich der Architektur wird Weiterbildung in Präsenz angeboten – weil es die Studierenden so möchten! Neben der Universität Freiburg hat Stuttgart die meisten weiterbildenden Studiengänge in Baden-Württemberg im Angebot (soweit das als Alleinstellung gelten kann).

Wie sieht das Geschlechterverhältnis in den Studiengängen der „Master: Online-Akademie“ aus? Wird daran gearbeitet, mehr Frauen für die Masterstudiengänge zu gewinnen und wenn ja, wie erfolgt die Umsetzung?

Eggert: Ähnlich wie in grundständigen Studiengängen, ist der Anteil weiblicher Studierender eher gering. Wobei das Verhältnis in der Weiterbildung etwas ausgeglichener ist. Je nach Studiengang aber sehr variierend: Integrierte Gerontologie > 50% Frauen, Logistikmanagement ~ 20%, die anderen zwischen diesen Werten.

Wie sehen die Abschlussstatistiken hinsichtlich Absolventinnen und Absolventen aus? Wie viel Prozent der Masterstudierenden erwerben tatsächlich ihren Masterabschluss?

Studiengänge für alle Geschlechter.
Quelle: Pixabay.com

Eggert: Den Abschluss erwerben nahezu alle Studierenden! – Aufgrund der Tatsache, dass die Studiengänge gebührenpflichtig sind, eine sehr intensive Betreuung stattfindet, und berufsbegleitend Studierende sich sehr genau überlegen, was sie leisten können, kommt es so gut wie nie zu Abbrüchen.

Wie wird das Qualitätsmanagement umgesetzt (Zufriedenheit der Studierenden mit den Studienbedingungen, Ausstattungs-Aspekte und Service-Angebote)?

Eggert: Als Teil einer systemakkreditierten Universität gelten sämtliche Maßnahmen der Qualitätssicherung auch für die weiterbildenden Studiengänge. Dabei sind die Rückmeldungen kontinuierlich sehr gut. Auch die Reviews der Akkreditierungsgremien bestätigen die gute Arbeit.

Wie sieht die Vernetzung zwischen der „Master: Online-Akademie“ und Firmen/Unternehmen zum einen im Allgemeinen und zum anderen als konkrete Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Masterstudierenden aus?

Eggert: Hier ist keine pauschale Antwort möglich, da je nach Studienfach sehr unterschiedliche Gegebenheiten (Selbständige, Firmenangehörige, WiedereinsteigerInnen, …) vorliegen. Immer mehr ist zu beobachten, dass Firmen die Weiterbildung zeitlich oder finanziell unterstützen. Darüber hinaus ist die Akademie in Kontakt mit Firmennetzwerken, dem Bildungswerk des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und anderen.

Auch wenn das Studium berufsbegleitend angeboten wird, besteht sicherlich ein Interesse daran, Unternehmen dafür zu gewinnen, ihre Angestellten entsprechend zu fördern (finanziell, zeitlich etc.). Oder greift hier das universitäre Selbstverständnis der Universität als ein Ort der Forschung und Lehre ohne Berücksichtigung der anschließenden beruflichen Umsetzung?

Eggert: Die Weiterbildung erfolgt mit dem Fokus auf Bedürfnisse der Studierenden. Da diese im Berufsleben stehen, werden Inhalte entsprechend vermittelt und haben entsprechenden Bezug zur Praxis. Die Lehrenden schätzen zudem den Austausch mit der Praxis. Die letztendlich erlangten Kompetenzen entsprechen dann allerdings denen eines grundständigen Studiums, so dass der Master-Abschluss genauso zur Promotion berechtigt und entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten voraussetzt.

Wie sehen die Möglichkeiten für Studierende aus, die eine Promotion anstreben? Inwieweit unterstützt die „Master: Online-Akademie“ ihre Absolventinnen und Absolventen dabei, zu promovieren? Und wie viele Absolventinnen und Absolventen promovieren tatsächlich?

Master: Online Logistikmanagement
Quelle: uni-stuttgart.de

Eggert: Diese Daten liegen nicht vor – es dürften auch nicht allzu viele sein, die die wissenschaftliche Karriere anstreben. Wenn dieser Wunsch besteht, unterstützen wir soweit möglich. Allerdings setzt eine Promotion immer die Betreuung durch eine Professorin oder einen Professor eines Instituts voraus, den die Promotionswilligen meist bereits kennen bzw. gefunden haben.

Wie steht die „Master: Online-Akademie“ zur Einführung von (Online-/Präsenz-) Mentorinnen und Mentoren, die interessierte Studierende bis zur Entscheidung für einen Studiengang der „Master: Online-Akademie“ begleiten? Es kann durchaus hilfreich sein, Kontakte zu fortgeschrittenen Semestern aka Mentorinnen und Mentoren zu knüpfen, die ihrerseits ihre Erfahrungen weitergeben können und so dazu beitragen, dass Studierende ihr Studium tatsächlich beenden.

Eggert: Diese Funktion (eher Beratung als Mentoring) erfüllen die Kolleginnen und Kollegen des jeweiligen Studiengangsmanagements. Sie kümmern sich um Interessierte ab dem Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme und präsentieren den jeweiligen Studiengang auch bei Veranstaltungen, Messen, …

Das Nicht-Beenden kennen wir im Prinzip nicht. Dazu ist die fachliche und überfachliche Betreuung durch das Studiengangsmanagement zu intensiv. Sollte sich zeigen, dass jemand zeitlich oder inhaltlich überfordert wäre, wird in der Regel vereinbart, zunächst nur ein oder zwei Einzelmodule im Rahmen eines sog. Kontaktstudiums zu belegen und so zu sehen, ob ein berufsbegleitendes Studium der geeignete Weg ist.

Master: Online Bauphysik
Quelle: uni-stuttgart.de

Was möchten Sie persönlich Interessierten, Bewerberinnen und Bewerbern an der „Master: Online-Akademie“ mit auf den Weg geben?

Eggert: Dass lebenslanges Lernen kein Schlagwort ist, sondern gelebte Kultur. Sei es in Form eines ganzen Studiengangs oder auch in kleinen, speziell ausgewählten Maßnahmen. Die Kunst dabei ist, aus der Vielzahl der Angebote das Passende zu finden.

Folgende Master-Studiengänge werden derzeit angeboten:

Drei Fragen an Herrn Dr. Eggert: 

 

Weitere Informationen zur Master: Online-Akademie findet ihr hier. Und falls ihr euch persönlich beraten lasst wollt: Kontakt. Für eine direkte Bewerbung hilft euch dieser Link weiter.

Alles Gute für euer Studium!

Romy

Lass dich vom Radiofieber packen

Lass dich vom Radiofieber packen

 

Yannik

Gute Nachricht an alle Studierende: Die Semesterferien kommen näher. Endlich kannst du wochenlang einfach mal das tun, worauf du Lust hast. Wie wäre es zum Beispiel mit einer eigenen Radiosendung? In der Summer School von HORADS 88,6 erlebst du fünf Tage Radiojournalismus hautnah – Recherchieren, Texten und live Moderieren.

HORADS 88,6 ist das Campusradio für die Region Stuttgart. Von Juli bis Oktober finden wöchentlich Radio-Workshops statt, in denen du hinter die Kulissen eines Radiosenders gucken kannst. Wie entsteht eine Sendung? Wie führt man am besten ein Interview? Und was passiert eigentlich, wenn die Technik ausfällt? Diese Fragen stellte sich auch Pia (24). Sie studiert Geschichte im Master an der Universität Stuttgart und hat im Juli 2017 bei der Summer School mitgemacht: „Letzten Sommer hatte ich tatsächlich das erste mal keine Hausarbeiten über meine Semesterferien zu schreiben und somit zwei Monate Freizeit. An der Uni sah ich dann einen Aushang über die Summer School und hatte direkt Lust, Radio mal von der anderen Seite kennenzulernen.“ Pia ist nämlich Musikerin in einer Band und beantwortet eigentlich Interviewfragen, anstatt sie zu stellen. In der Summer School lernte sie zum Beispiel, was man beachten sollte, wenn man „on air“ spricht und wie man eine Radiosendung aufbaut.

Alter Hase oder Grünschnabel – jeder kann mitmachen

Während Pia ohne Radiovorkenntnisse in die Summer School gestartet ist, hatte Yannick (23) bei der Anmeldung bereits drei Semester beim Campusmagazin Hohenheim co-moderiert. „Das Tolle an HORADS ist ja, dass du komplett unerfahren dazu kommen kannst, ohne, dass dich jemand dafür verurteilt. Ich persönlich wollte für meine erste eigene Sendung noch mal alle grundlegenden Abläufe einer Sendung auffrischen“, erzählt der Kommunikationswissenschafts-Student. Yannicks Traum war es schon lange, zusammen mit seinem Kumpel Enos ein Film- und Serienmagazin zu moderieren. „Ich wurde sogar von dem Programmverantwortlichen bei HORADS angesprochen, ob die Sendung nicht was für mich wäre, aber zu dem Zeitpunkt war ich noch grün hinter den Ohren und traute es mir nicht zu.“

In der Summer School verfestigte Yannick sein bisher autodidaktisches Radiowissen durch Übungen und individuellem Feedback des Workshop-Leiters. „In meiner Gruppe waren einfach super nette Leute. Wir haben uns gegenseitig Tipps gegeben und sind unsere Moderationstexte gemeinsam durchgegangen“, sagt Yannick. Pro Woche können bis zu sechs Personen an dem Workshop teilnehmen. Jeden Tag steht ein anderes Programm auf dem Plan: Am ersten Tag bekommen die Teilnehmer eine Einführung in den Hörfunkjournalismus, der bei HORADS crossmedial aufgestellt ist. Außerdem lernen die Studierenden, wie man Audios ganz einfach schneiden kann. Ab dem zweiten Tag geht es dann für das „Summer School Magazin“ direkt ans Mikrofon.

Pia

„Also ich war schon sehr aufgeregt, als ich das erste Mal live im Radio gesprochen habe“, gibt Pia zu. „Aber ich glaube, das ist ganz normal. Man sollte sich einfach in dem Thema wohl fühlen, worüber man redet“. Für diese individuellen Wohlfühlthemen wird im „Summer School Magazin“ gesorgt: In verschiedenen Rubriken werden studentische Themen von den Radioschülern vorgestellt. Das Spektrum reicht vom Kinotipp bis zum politischen Ereignis. Nach jeder Moderation bekommen die Workshop-Teilnehmer ein Feedback, das sie am nächsten Tag direkt in die Tat umsetzen können. Der Aufbau und das Thema der letzten Freitagssendung ist den Studierenden schließlich ganz frei überlassen – jede Woche kommen völlig unterschiedliche Sendungen dabei raus.

Nicht nur träumen – machen!

„Nach den fünf Tagen waren wir ein eingeschworener Haufen!“, lacht Yannick. Und auch Pia findet, dass die Summer School eine tolle Möglichkeit ist, wenn man als Student Zeit und Lust hat, Radio auszuprobieren. Beide Studierenden hat das Radio-Fieber gepackt: Yannick hat seinen Traum von seiner eigenen Film- und Seriensendung in die Realität umgesetzt und auch Pia hat ihre Interessen Radio und Musik in einer eigenen Sendung bei HORADS verbunden.

Weitere Informationen über die Summer School findest du unter www.horads.de/summerschool. Dort kannst du dich für den Radio-Workshop anmelden, indem du dich in die Doodle-Liste (http://bit.ly/summerschool_2018) einträgst und eine Mail an hochschulradio@hdm-stuttgart.de sendest.

 

Merle Flachsbarth

Mit oder ohne?

Mit oder ohne?

Welchen messbaren Einfluss hat es auf meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn ich auf dem Bewerbungsfoto ein Kopftuch trage? Gibt es Studienabschlüsse, mit denen kopftuchtragende Frauen mehr Chancen bei der Bewerbung habe als mit anderen? Wie können wir der Arbeitswelt zu mehr Offenheit bezüglich kopftuchtragender Frauen verhelfen?

Sara Sahin

Sara Sahin (links) mit Unterstützung von Bayan Khatib (rechts).

Solche und andere spannende Fragen warf Sara Sahin von der With-or-Without-Kampagne am Dienstag, den 17. April im Rahmen eines Gastvortrages bei der Islamwoche an der Universität Stuttgart auf. Die Islamwoche wurde zum 21. Mal von der Hochschulgruppe Muslimische Studierendenunion (MSU) an der Universität in Stuttgart veranstaltet. Für dieses Jahr organisierten sie auf dem Campus Vaihingen verschiedene Vorträge, die Berührungspunkte zwischen muslimischer und deutscher Kultur thematisierten. Zusätzlich konnten sich eine Reihe an thematisch verwandter Projekte und Kampagnen präsentieren.

Die Kollegen und Kolleginnen von morgen ansprechen

„Unser Ziel ist, den Dialog zwischen muslimischen und nicht-muslimischen Studierenden zu fördern.“, erklärte Ismail Khan, der neue Vorsitzende der MSU. „Unsere Generation will auf andere zugehen. Wir möchten den Dialog fördern und Aufklärung betreiben.“ Dies sei besonders wichtig, da im Hörsaal von heute die Kollegen und Kolleginnen von morgen säßen. So soll ihre Veranstaltung dabei helfen, bereits während der Studienzeit die Basis für ein angenehmes und entspanntes Verhältnis in der späteren gemeinsamen Arbeitswelt zu schaffen.

Stand RIA

Nach dem Vortrag konnte man sich beispielsweise über das RIA-Festival mit Thema der Religion und Idenität informieren.

Verantwortlich für den Ablauf der Islamwoche waren neben dem Vorstand der MSU auch mehr als dreißig Helfer und Helferinnen, die im Hintergrund der Veranstaltung planten und ausführten. Die diesjährigen Vortragenden wurden vorab von der Muslimischen Studierendenunion anhand einer Themenliste ausgewählt. Neben Sara Sahin sprachen Emre Akyel zum Thema des islamischen Finanzwesens, Ferid Heider zu islamischen Werten in der postmodernen Gesellschaft, sowie Reuf Jasarevic, der über den möglichen Einfluss der islamischen Lehre auf ein erfolgreiches Leben referierte. Das Tragen eines Kopftuchs in der Arbeitswelt wurde dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen eines Gastvortrages thematisiert.

„Es ist keine Opferrolle, in die man sich drängt.“

Sahin stellte Studien zu dem Anteil der kopftuchtragenden, muslimischen Frauen, ihrer Erwerbstätigkeit und der Akzeptanz des Kopftuchs in der deutschen Gesellschaft vor. Besonders eindrücklich gestaltete sich eine Studie, bei der Bewerbungsunterlagen mit fiktiven Personen, die identische akademischen Hintergründe, aber unterschiedliche Bewerbungsfotos (einmal mit, einmal ohne Kopftuch) und unterschiedlichen Namensangaben (einmal inländisch klingend, einmal ausländisch klingend) verschickt wurden. Dies führte zu Lasten der kopftuchtragenden fiktiven Persönlichkeiten und derer mit ausländisch klingenden Namen zu einer unterschiedlichen Quote bezüglich der positiven Rückmeldungen.

Diskursrunde

In der anschließenden Diskussionsrunde wird es konkret.

„Es ist also keine Opferrolle, in die man sich drängt.“, resümierte Sahin. Ein Kopftuch und ein ausländisch klingender Name könne noch immer den Bewerbungsprozess erschweren. Dies resultiere unter anderem daraus, dass gesellschaftlich noch keine vollständige Akzeptanz von kopftuchtragenden Frauen bestünde. Aber wie kann man diesem Phänomen angemessen begegnen? „Was fehlt, sind Lösungsansätze.“, so Sahin. Wichtig seien hierfür auch politische Handlungen, die auf Diskriminierung am Arbeitsplatz reagieren. „Schlupflöcher für Arbeitgeber im Gesetz müssen geschlossen werden.“

In der anschließenden Diskussionsrunde richten die Teilnehmenden den Blick auf die Zukunft. „Es gibt viele, die etwas verändern können.“, macht Sahin deutlich. „Wir müssen aktiver werden.“ Auch die Möglichkeit einer Blindbewerbung, das heißt einer Bewerbung ohne beigefügtes Foto, könne kurzfristig zum Erfolg führen. Zum Schluss möchte eine junge Frau noch wissen, ob es für sie unter Anbetracht ihrer späteren Bewerbungschancen überhaupt sinnvoll sei, ein rechtswissenschaftliches Studium zu beginnen. In der Zukunft wolle sie ein Kopftuch tragen und bei anderen Studiengängen wie Informatik sei das Problem der Diskriminierung bei der Arbeitssuche weit weniger stark ausgeprägt. „Du solltest dir jetzt keine Gedanken darüber machen, ob du später einen Job findest.“, antwortet Sahin. Zumindest sollte sie sich keine Gedanken darüber machen müssen.

 

Anna

Im Gleichgewicht: Tipps für eine gute Work-Life-Balance

Im Gleichgewicht: Tipps für eine gute Work-Life-Balance

Im Gleichgewicht.
Quelle: pixabay.com

Schaffe, schaffe, Häusle baue? Im Schwabenländle wird viel gearbeitet. Aber zu viel Arbeit kann unserer Gesundheit schaden. Wer ständig einen Stapel unerledigter Arbeit auftürmt, dreht im roten Bereich. Sich vornehmen, alles etwas gelassener anzugehen reicht häufig nicht.

Ein Tag hat 24h. Aber manchmal sind 24h nicht genug. Nicht nur Arbeitnehmer haben Probleme mit der Work life Balance. Auch Studierende können dabei in Stress geraten: Es ist nicht immer einfach, das Studium, die Arbeit und das Privatleben miteinander zu vereinbaren.  Sehr ehrgeizige Studierende leiden häufig zusätzlich unter Druck, überlasten sich unbewusst, vernachlässigen dabei ihre Gesundheit und können so psychisch erkranken.

Work-Life-Balance spielt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben. Die meisten Unternehmen haben das inzwischen erkannt und bieten flexible Arbeitszeiten, Home-Office oder Gesundheitsmanagement an. Das machen Sie nicht (nur) aus Nächstenliebe: Erwiesen ist, mit einem besseren Ausgleich ist auch eine höhere Leistungsfähigkeit möglich. Dasselbe gilt natürlich für Studis. In diesem Artikel findest Du die besten Tips gegen Stress, im nun folgenden möchte ich Dir kurz erklären, wie Du Studium, Arbeit und Privatleben in Einklang bringst:

Tipps für ein ausgewogenes Leben

  • Eine Grenze ziehen: Als erstes ist es am wichtigsten, die Grenze zwischen Studium, Nebenjob und Freizeit zu finden. Nach der Uni oder Arbeit abschalten und den Kopf freikriegen, ist besonderes während der Prüfungsphase wichtig. Wer dazu noch jobbt, sollte nach dem Feierabend keine Emails mehr checken. Wer oft zu viel arbeitet, sollte keinesfalls das Geniessen verlernen.
  • Urlaub: Wer arbeitet, muss Urlaub machen, um neue Energie zu tanken. Selbst kleine Kurztrips dienen als Erholung.
  • Bild: complize / photocase.de

    Workaholics: Lerne zu delegieren. In der WG oder mit dem Partner kann man sich abwechseln zu kochen und aufzuräumen. Wer immer alles selber machen will, aus Angst, andere könnten es verkehrt machen, schneidet sich nur ins eigene Fleisch.

  • „Nein-Sager“: Wer kennt es nicht, man ist mit seinen eigenen Sachen beschäftigt ist und soll gleichzeitig Freunden und Bekannten helfen. Wir wollen natürlich helfen, aber leider geht das nicht immer. Ihr solltet selbst erkennen, wann ihr hilfsbereit sein könnt und wann ein „Sorry, ich würde dir gerne helfen, aber ich kann nicht, weil ich viel um die Ohren habe.“Anfangs plagt vielleicht ein schlechtes Gewissen, aber letztendlich müsst ihr manchmal Prioritäten setzen.
  • Sport: Auch wenn es nach einem anstrengenden Tag schwer fällt: Bewegung hilft. Sport nach getaner Arbeit macht den Kopf frei, löst Verspannungen und schüttet Glückshormone aus. Man kann den Sport aber auch in den Alltag einbauen. Gerade in der Mittagspause hat, kann nach dem Essen ein Verdauungsspaziergang Wunder wirken.
  • Schlaf: Um so viel wie möglich in der Freizeit zu erleben, verzichten einige Studierende auf ihren Schlaf. Kann man mal machen, aber auf Dauer ist das sehr ungesund und zermürbt euer Nervenkostüm. Ausreichender Schlaf wappnet uns, für einen anstrengenden Tag. Zwischen 7 bis 9 h solltet ihr täglich schlafen.

    Have a break! Quelle: Unplash.

  • First things first: Egal, ob zu Hause, an der Uni oder in der Arbeit – erledige unangenehme Aufgaben am besten gleich. Je länger Du es aufschiebst, desto belastender setzt sich der Gedanke daran im Hinterkopf fest. Brings hinter Dich, dann bist Du wieder frei für anderes. Und:  Am Morgen ist man normalerweise noch um einiges konzentrierter, produktiver und auch schneller bei der Arbeit, als am späten Nachmittag. Hier gilt wie auch sonst, was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.
  • Zeiteinteilung: Klar hast Du schon hundertmal gehört. Aber machst Du das auch? Ziel ist es, die Zeit optimal auszunutzen. Das heißt Organisation! Erstelle eine To-do-Liste und teile Deine Zeit entsprechend ein. So herrscht Klarheit und Du weißt stets was als nächstes ansteht. Arbeite die Liste Schritt für Schritt ab und bleib so gut wie möglich im für die Aufgabe eingeplanten Zeitrahmen.

Fazit

Zu viel Arbeit ohne Ausgleich kann zu einer Überforderung führen. Ein gesundes Gleichgewicht ist daher sehr wichtig. Ihr solltet euer Privatleben und Arbeitsleben miteinander kombinieren können. Im Endeffekt geht es darum, eine bessere Lebensqualität zu haben, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

 

Feven

Kein Studienplatz – Wie geht es weiter?

Kein Studienplatz – Wie geht es weiter?

Leer ausgegangen? Der Schock ist groß. Quelle: Pixabay.com

BÄM! Die Absage liegt vor euch und ihr könnt es noch gar nicht richtig fassen. Eure Freundinnen und Freunde scheinen ausnahmslos das große Los gezogen zu haben, während ihr leer ausgeht. Eure Eltern machen euch womöglich Druck und die Frage „Was willst du jetzt machen?“ kreist wie ein Adler in Dauerschleife in eurem Kopf. Der Traum fürs Wunschstudium ist erst einmal geplatzt. Aber es ist noch viel zu früh, um das Handtuch zu werfen. Welche Möglichkeiten habt ihr jetzt, um aus der scheinbar verschwendeten Zeit das Beste zu machen? In diesem Beitrag möchte ich euch ein paar Tipps geben und einige alternative Pläne vorstellen.

Zum Verzweifeln ist es definitiv zu früh. Und auch, wenn ihr sehr enttäuscht seid und das Gefühl habt, mindestens ein Jahr zu verschwenden, gibt es durchaus einige Dinge, die ihr bis zum nächsten Bewerbungszeitraum tun könnt, um die Zeit nicht sinnlos verstreichen lassen. Daher empfehle ich euch folgende drei Schritte, um euch nach der ersten Enttäuschung zu sortieren und neuen Mut zu schöpfen.

Schritt 1: Die Absage verarbeiten

Oftmals leichter gesagt als getan, denn niemand kassiert gerne eine Absage – und schon drei Mal nicht, wenn es um das (potenzielle) Wunschstudium geht. Der erste Schock darüber, mit leeren Händen dazustehen, sitzt oft tief. Lasst das Gefühl ruhig erst einmal zu, denn Verluste – und darum handelt es sich in diesem Moment ja – wollen zunächst einmal betrauert werden. In einem angemessenen Zeitraum, versteht sich.

Zieht euch ruhig für ein paar Tage zurück, wenn ihr keine Lust auf Rechtfertigungen und/oder Erklärungen habt. Ihr müsst euch weder verhören noch belächeln lassen, besonders anfangs nicht, wenn ihr noch mit der Enttäuschung ringt.

Schritt 2: Neu orientieren

Auf der Suche nach Orientierung. Quelle: Pixabay.com

Wenn der erste Schock überwunden ist, wird es Zeit, euch Gedanken über alternative Wege zu machen. Wenn ihr euch noch nicht im Klaren darüber seid, wie es weitergehen soll, nehmt euch etwas Zeit und geht die verschiedenen Optionen in Ruhe durch. Im letzten Abschnitt dieses Beitrags gehe ich explizit auf alternative Möglichkeiten zum Studium ein.

Wenn ihr euch allerdings sicher seid, dass ihr euren Studiengang unbedingt studieren wollt, dann solltet ihr euch auf jeden Fall erneut bewerben! Doch bevor ihr einen zweiten Anlauf nehmt, solltet ihr rekapitulieren, woran eure Bewerbung gescheitert ist. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Schritt.

Schritt 3: Ehrliches Fazit ziehen

Zeit zum Umdenken und Rekapitulieren. Quelle: Pixabay.com

Okay, wenn es sich um einen zulassungsbeschränkten Studiengang gehandelt hat, der nun einmal nur (fiktive) 100 freie Plätze vergibt, dann macht es wenig Sinn, über das Warum der Absage nachzugrübeln. Wenn allerdings mehrere Faktoren eine Rolle spielen können – und das tun sie je nach Studiengang zweifellos – dann nehmt euch die Zeit, eure Bewerbung noch einmal durchzugehen und sie auf Schwächen zu abzuklopfen. Seid dabei so ehrlich wie möglich, sonst tut ihr euch selbst keinen Gefallen.

In manchen Studiengängen entscheidet einzig und allein die Abiturdurchschnittsnote darüber, ob ihr zum Studium zugelassen werdet oder nicht. Aber je nach Universität werden durchaus auch weitere Faktoren berücksichtigt, mithilfe derer ihr eure Chance auf einen Studienplatz deutlich erhöhen könnt: Etwa durch Wartesemester, die ihr sammelt, solange ihr an keiner deutschen Hochschule immatrikuliert seid.

Was lief schief?

Je nach Beliebtheit des Studiengangs – wie etwa Medizin – kann es jedoch 14 Semester und länger dauern, bis ihr tatsächlich einen Studienplatz erhaltet. Solltet ihr also auf einen dieser begehrten Plätze hoffen und nicht den benötigten Notendurchschnitt mitbringen, könnt ihr die Zeit bis dahin überbrücken, indem ihr in der Zwischenzeit beispielsweise eine Ausbildung absolviert, die ihr fürs spätere Studium inhaltlich (oder finanziell) nutzen könnt. So lassen sich viele spätere Medizinstudierende zuvor als Rettungsassistentinnen und -assistenten ausbilden.

Einmal Kunst, bitte! Quelle: Pixabay.com

In anderen Studiengängen – wie etwa Kunst oder Design – ist zusammen mit der Bewerbung eine Mappe einzureichen. Diese in Kombination mit einem Auswahlgespräch bzw. einer Eignungsprüfung entscheidet oftmals über Zulassung oder Absage. In diesem Fall empfiehlt es sich, bereits immatrikulierte Studierende zu kontaktieren und nach ihren Erfahrungen zu befragen und einen Mappenkurs in Erwägung zu ziehen. Dass ihr nicht angenommen wurdet, heißt nämlich keineswegs, dass ihr ungeeignet seid. Es gibt schlicht und ergreifend oftmals sehr viele Bewerberinnen und Bewerber auf sehr wenige Plätze. Und gerade in künstlerischen Studiengängen ist es oft gang und gäbe, erst in der zweiten oder dritten Bewerbungsrunde zum Studium zugelassen zu werden.

Auch Motivationsschreiben werden zunehmend häufiger verlangt. Wie gut ist es euch gelungen, eure Motivation für das Studium darzustellen? Natürlich wisst ihr noch nicht genau, was euch ganz konkret im Studium erwartet. Aber heutzutage wird mehr denn je von Schülerinnen und Schülern erwartet, dass sie in der Lage sind, sich selbstständig zu informieren. Wo werdet ihr fündig? Auf den Homepages der Universitäten, in den Modulhandbüchern der Studiengänge und im Vorlesungsverzeichnis, um nur einige zu nennen. In diesem Fall ist Google wirklich euer Freund.

Was unterscheidet etwa Universität A von Universität B? Welcher Schwerpunkt an dieser Uni und in diesem Studiengang ist für euch besonders wichtig? Welche Vorzüge bietet Universität A, welche Kooperationen mit Partneruniversitäten im Ausland gibt es? Macht euch selbst klar, warum ihr ausgerechnet diesen Studiengang an dieser Universität studieren wollt und weshalb ihr genau dort richtig seid. Verfasst eure Bewerbung nicht im stillen Kämmerlein, sondern sucht nach konstruktivem Feedback!

Auf ein Neues! 

Mit einem Hauch Glück zum Ziel. Quelle: Pixabay.com

Wollt ihr es in einem halben Jahr noch einmal probieren? Dann solltet ihr euch auf jeden Fall vorab informieren, an welchen Universitäten eine Bewerbung auch zum Sommersemester möglich ist, denn viele Studiengänge starten leider nur zum Wintersemester! Bringt die Bewerbungsfristen in Erfahrung und setzt euch am besten eine Erinnerung ins Handy, um sie nicht zu versäumen.

Falls ihr euch nur in der Nähe eurer Heimat beworben habt, wird es spätestens jetzt Zeit, euren Bewerbungsradius (im Rahmen eurer Möglichkeiten) zu erweitern: Um die größtmöglichen Chancen zu haben, solltet ihr euch deutschlandweit bewerben.

Eine weitere Möglichkeit, eure Chancen zu steigern, besteht darin, euch an Unis zu bewerben, die noch nicht ganz so beliebt und stark frequentiert sind, wie es bei zahlreichen Massenuniverisitäten der Fall ist. Oftmals liegen diese Unis etwas abseits bzw. befinden sich in kleineren Städten mit entsprechend weniger Studierenden und werden scherzhaft als „Unis in Hintertupfingen“ bezeichnet. Auch der Status „Exzellenzuniversität“ ist keine Garantie für ein hochwertiges Studium, denn die hierfür bereitgestellten Gelder fließen nicht in die oftmals dringend benötigte Grundfinanzierung. Und darüber hinaus studiert es sich nicht zwangsläufig besser an einer „Prestige“-Universität.

Wie ihr die Zwangspause nutzen könnt

Pause? Pustekuchen! Quelle: Pixabay.com

Je nach Studiengang ist es allerdings sinnvoll, die Zwangspause zwischen jetzt und der neuen Bewerbungsphase nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Einige Möglichkeiten habe ich oben bereits angesprochen: Ihr könnt beispielsweise eine Ausbildung absolvieren – je nachdem, wie lange ihr zwangspausieren müsst bzw. wie hoch eure Chancen bei der nächsten Bewerbungsphase stehen.

Alternativ könnt – und in manchen Fällen müsst – ihr ein Praktikum bereits vor Studienbeginn absolvieren. Informiert euch aber vorab bei eurer Wunschuni, ob dieses dann auch tatsächlich anerkannt wird, denn hinsichtlich der Anrechnung kocht jede Uni (und zuweilen auch die verschiedenen Studiengänge an ein und derselben Uni) ihr eigenes Süppchen, was die Anerkennung von Leistungen außerhalb des regulären Studiums betrifft.

Ein Beispiel hierfür ist das Praktikum für angehende Lehramtsstudierende, das an etlichen Universitäten bereits vor Beginn des Studiums absolviert werden muss (das gilt jedoch nicht für die Universität Stuttgart).

Ohne Moos, nix los. Quelle: Pixabay.com

Studieren ist teuer. Miete, Lebensmittel, Studiticket und Lehrmaterial wollen bezahlt werden. Daher besteht die nächste sinnvolle Option darin, die Zeit dazu zu nutzen, euch ein kleines (oder großes) finanzielles Polster aufzubauen. Besonders in den prüfungsintensiven Phasen wird es nämlich unter Umständen schwierig, Studium und Nebenjob(s) unter einen Hut zu kriegen. Und auch in den Semesterferien ist selten faulenzen angesagt: Hier werden Seminararbeiten geschrieben, Praktika absolviert oder Intensivkurse besucht. Zur Stellensuche könnt ihr euch auf diversen Jobbörsen nach Mini-, Midi-, Teilzeit- oder Vollzeitjobs umsehen. Eine mögliche Anlaufstelle ist das Stellenwerk Stuttgart.

Etwas ganz anderes machen

Keinen Plan? Kein Problem. Quelle: Pixabay.com

Wenn sich am Ende herausstellen sollte, dass ihr euch ohnehin eher halbherzig beworben habt (etwa dem Druck eurer Eltern gebeugt) und ihr tatsächlich noch gar keine Ahnung habt, was ihr nach Schule mit eurem Leben anfangen wollt, dann helfen euch womöglich folgende Alternativen weiter:

  1. FSJ, FÖJ oder BFD
  2. Work & Travel
  3. Ausbildung
  4. Praktika in verschiedenen Bereichen
1. FSJ, FÖJ und BFD

Was sind FSJ, FÖJ und BFD? FSJ steht für „Freiwilliges soziales Jahr“, FÖJ bedeutet „Freiwilliges ökologisches Jahr“ und BFD ist der „Bundesfreiwilligendienst“. Beim FSJ und FÖJ handelt es sich um eine „besondere Form bürgerschaftlichen Engagements“. Während der Fokus im FSJ auf sozialen Einrichtungen und Berufen liegt, steht im FÖJ die Umwelt im Zentrum des Engagements. (Quelle: http://www.bafza.de)

Für wen ist der BFD interessant und was macht man da? Er richtet sich altersunabhängig an alle, die bereit sind, sich zu engagieren. Dazu bieten sich Möglichkeiten im „sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz“. Je nach Interesse stehen „Soziales (Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Behindertenhilfe), Umwelt- und Naturschutz, Sport, Integration, Kultur- und Denkmalpflege, Bildung, Zivil- und Katastrophenschutz“ zur Auswahl. (Quelle: https://www.bundesfreiwilligendienst.de)

Verdienen werdet ihr nicht gerade die Welt, so viel steht fest. Vielmehr handelt es sich um ein kleines Taschengeld (zwischen 300 und 400 Euro), daher müsst ihr unter Umständen weiterhin zu Hause wohnen bleiben, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Allerdings stehen euch u. U. soziale Leistungen zu. Weitere Infos könnt ihr diesem Flyer entnehmen.

2. Work & Travel

Einmal um die Welt. Quelle: Pixabay.com

Viele Schulabgängerinnen und -abgänger nehmen sich direkt nach dem Abitur zunächst ein Jahr Zeit, etwas herumzureisen und die Welt zu sehen – warum also nicht auch dann, wenn es mit dem Studienplatz noch nicht geklappt hat? Doch wer (ver-) reisen will, braucht Geld dafür – und zwar einen ganzen Haufen davon. Und deshalb bietet sich Work & Travel an, das beides vereint, sodass ihr euch beim Reisen refinanzieren könnt.

Work & Travel ist eine besonders gute Gelegenheit, um euch auf neue Ideen zu bringen, ein neues Land mit seiner Kultur zu erleben, eure Sprachkenntnisse zu erweitern und nebenbei etwas Geld zu verdienen. Beliebte Reiseländer sind Australien, Neuseeland und Kanada. Wohin zieht es euch? Achtung: In der Regel benötigt ihr je nach Reiseland eine bestimmte Summe an Startkapital, was ihr bei eurer Planung berücksichtigen solltet.

3. Ausbildung

Eine Ausbildung muss keineswegs lediglich eine Zwischen- oder Behelfslösung sein. Aufsteigen könnt ihr auch nach der Gesellenprüfung, indem ihr zum Beispiel den Meisterabschluss macht. Je nachdem, welchen Beruf ihr anstrebt, ist es vielleicht sogar besser, eine Ausbildung abzuschließen.

Der große Vorteil vieler Ausbildungen ist es, währenddessen bereits Geld zu verdienen (statt welches auszugeben). Danach könnt ihr – sofern ihr das wollt – immer noch studieren, müsst es aber natürlich nicht. Diesem Thema habe ich bereits einen Artikel gewidmet: Die Qual der Wahl: Ausbildung oder Studium?

4. Praktika in verschiedenen Bereichen

Immer noch auf Jobsuche? Quelle: Pixabay.com

Ihr wollt oder könnt euch noch gar nicht festlegen – oder ihr habt einfach so gar keine Vorstellung davon, was euch im jeweiligen Beruf erwartet? Dann ist es nicht verkehrt, euch einen Praktikumsplatz in den Bereichen zu besorgen, die euch interessieren. Neben der simplen Tatsache, dass ihr keine Lücke im Lebenslauf erklären müsst, könnt ihr so in verschiedene Branchen und Unternehmen hineinschnuppern, erste berufliche Erfahrungen sammeln und im besten Fall erste Kontakte knüpfen. Schaut dazu im Artikel von Feven vorbei: Mehr als nur Kaffee kochen.

Unterm Strich: Es lohnt sich definitiv, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern euch aktiv auf Ideensuche zu begeben. Nicht, um euch vor Eltern, Freundinnen und Freunden oder euren Verwandten zu rechtfertigen, sondern in erster Linie, um für euch selbst das Beste aus der Situation zu machen.

Alles Gute für eure Zukunft!

Romy

Strategien zum Vergrünen

Strategien zum Vergrünen

Das erklärte Ziel der Studierenden hinter Greening? Natürlich die Universität grüner zu machen. Damit das triste Grau der Universitätsgebäude nicht auf die Mentalität der Studierenden abfärbt, setzt die Hochschulgruppe auf Buntes.

Beete, Garten

Der MitMachGarten auf dem Campus der Universität Stuttgart. Copyright: Greening Stuttgart

Der Gedanke der Nachhaltigkeit soll nicht nur die Gestaltung der Beete auf dem Universitätsgelände in Stuttgart, sondern auch die Einstellung der Kommilitonen und Kommilitoninnen in Bezug auf ihre Umwelt verändern. Dafür engagiert sich die Gruppe von Studierenden ehrenamtlich. Sie entwerfen Projekte, die sie gemeinsam verwirklichen, um gelebte Nachhaltigkeit zu demonstrieren und noch mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie sie ihren eigenen Alltag bewusst umweltfreundlicher gestalten können.

Ihr bislang wohl größtes Projekt ist der MitMachGarten im Pfaffenwaldring 5a. Die dortige Brachfläche haben sie in einen grünen Garten verwandelt, den alle Studierenden der Universität Stuttgart besuchen und mitgestalten dürfen. Ein weiteres Projekt sind die Koch- und Brotaufstrichabende, bei denen sie gemeinsam gerettete und vegane Gerichte kreieren und anschließend in gemütlichem Rahmen verkosten.

Die Position in der Gesellschaft hinterfragen

Seit letztem Jahr mischt die Gruppe sogar bei den Lehrveranstaltungen mit. Im Rahmen einer Schlüsselqualifikation können Studierende der Universität Stuttgart bei der Auseinandersetzung mit nachhaltigen Themen Leistungspunkte für ihr Studium sammeln. Aber was steckt dahinter?

Hummus, Brotverkostung

Verkostung von nachhaltigen Eigenkreationen. Copyright: Greening Stuttgart

„Ein wichtigstes Ziel ist, Menschen zum Nachdenken anzuregen und Handlungsoptionen für ein nachhaltiges Handeln aufzuzeigen. Die SQ bietet dabei den Rahmen, einen ganz bunten Mix an Studierenden zu erreichen und sich im universitären Umfeld die Zeit zu nehmen, sich mit verschiedensten Themen einmal kritisch auseinanderzusetzen und die eigenen Handlungsoptionen und die Position in der Gesellschaft zu hinterfragen und aufzuzeigen.“, erklärt Taalke, ein Mitglied der Gruppe.

Für das Ziel der Förderung von Umweltbewusstsein hat Greening auch schon mit dem Jugendbeirat der Nachhaltigkeitsinitiative in Stuttgart kooperiert und sich von einem Nachhaltigkeits-Netzwerk bei einem Wandercoaching beraten lassen. Auch mit anderen grünen Hochschulgruppen stehen sie im Kontakt. Über Entscheidungen stimmen sie basisdemokratisch ab, koordinierende und organisatorische Aufgaben werden an einzelne Verantwortliche vergeben.

Spaß, Spannung, kleine und große Projekte

„Die Gruppe ist möglichst ohne Hierarchien organisiert“, so Taalke. Dabei sei es jedem Studierenden selbst überlassen, in welcher Form und mit welcher Zeit er sich einbringt. Wer ein eigenes Projekt umsetzen möchte, sucht sich in der Regel selbstständig seine Verbündeten und kann es dann auch nach der eigenen Vorstellung realisieren. „Auf die Gruppe ist dabei als Unterstützung aber immer Verlass!“, meint Taalke. Und was steht als nächstes an? „Vielleicht wird es wieder eine SQ geben und ein weiterer Vortrag zum Thema „Geldfrei Leben“ steht in den Startlöchern. Ansonsten gibt es neben netten Treffen, Besuch von externen Veranstaltungen und ganz viel Vernetzung hoffentlich viel Spaß und Spannung und viele tolle neue, kleine und große Projekte!“

Wer bei Greening mitmachen möchte, kann unverbindlich zum Kennenlernen bei den regelmäßigen Gruppentreffen vorbeikommen. Auch wer selbst noch keine Idee für ein Projekt hat, wenig Zeit mitbringt oder einfach nur mehr über Nachhaltigkeit erfahren würde, ist willkommen. Nähere Informationen zu den Treffen findet ihr auf der Facebook-Seite der Hochschulgruppe.

Anna

 

Digitale Mitarbeit

Digitale Mitarbeit

Copyright: SolisImages/Fotolia

Wer an der Universität Stuttgart eine Vorlesung besuchen will, kommt nicht um die sich bietende Laptopschau herum: Moderne, technische Geräte verschiedener Marken reihen sich auf den Arbeitstischen aneinander und bestrahlen ihren Besitzer mit dem Schein der Professionalität. Zu was der Laptop dann schließlich gebraucht wird, sieht man auch drei Reihen weiter hinten noch problemlos: Online-Shopping, Schlagzeilen-Hopping und Mitschriebe, die kostengünstiger und ressourcenschonender auf das Papier gebracht wären.

Laptop, Programm

Für manche Studiengänge ist der Laptop unentbehrlich. Aber gilt das für alle?

Keine Frage, die Möglichkeit für eine effiziente Benutzung technischer Hilfsmittel beim Studium ist gegeben. Aber wie kann sich der Studierende an die unterschiedliche Bereitstellung von digitalen Inhalten der jeweiligen Professoren und Professoren anpassen und welche Software außer diversen Schreibprogrammen gibt es eigentlich noch, die ihn beim Studium unterstützen können? Und natürlich: Braucht er überhaupt einen Laptop oder ein Tablet, um auch parallel zur Vorlesung bestmöglich mitzuarbeiten oder sind Stift und Papier noch eine gleichwertige Alternative?

Die Unterschiede zwischen Studiengängen und Dozierenden

Zunächst muss zwischen den Anforderungen verschiedener Studiengänge differenziert werden. Eine Studentin der Informatik ist weit mehr auf den eigenen Laptop angewiesen als ihr Kommilitone, der Germanistik und Kunstgeschichte studiert. In diesem Artikel soll der Fokus daher auf Vorlesungen liegen, bei denen die Mitarbeit an einem Laptop beispielsweise durch das Benutzen einer bestimmten Software nicht offensichtlich notwendig oder ratsam ist.

Ein weiteres, zentrales Unterscheidungsmerkmal von verschiedenen Vorlesungen, das in der Regel an die Person des jeweils Dozierenden gebunden ist, ist die Bereitstellung von digitalen Inhalten. Während manche Professoren und Professorinnen eine Benutzung der ILIAS-Gruppe konsequent verweigern, unter anderem vermutlich um die Studierenden zur Anwesenheit bei den Vorlesungen zu motivieren, laden andere nicht nur ihre Präsentationen, sowie zusätzliches Material für das Selbststudium, sondern auch die gefilmten Vorlesungen ins Netz. Je nach Angebot, kann der Studierende mit Blick auf die eigenen technischen Hilfsmittel individuell reagieren.

Ergänzende Angaben statt unvollständige Zusammenfassungen

Habt ihr einen medienbewussten Dozierenden, ist der gesamte Kurs online abgebildet: von Präsentationen über eingescannte Bücher und Livestream kann der Studierende alles auch von daheim oder unterwegs aufrufen und bearbeiten. Eine Basis an Informationen stehen folglich bereits zur Verfügung.

Buchregal

Oft werden auch digitalisierte Bücher zur Verfügung gestellt.

Sinnvoll ist es, die Erklärungen des Dozierenden zu dem jeweiligen Material in der Vorlesung beziehungsweise dem Seminar mitzuschreiben und so die bereits vorhandenen Informationen zu ergänzen. Eine umfangreiche Zusammenfassung des Gesagten im Kurs ist folglich nicht notwendig, ergänzende Angaben zu dem zur Verfügung stehenden Material genügen, um später mit der ausführlichen Grundlage des bearbeiteten Online-Materials lernen zu können.

Hierfür ist ein Bearbeitungsprogramm hilfreich, mit dem ihr PDF-Texte markieren und Kommentare hinzufügen könnt. Ein gängiges Beispiel hierfür ist der kostenlose Adobe Acrobat Reader DC©. Wer seinen Laptop oder sein Tablet mit in die Universität bringen möchte, kann das Material bereits während der Vorlesung bearbeiten und ergänzen. Den Vorteil der Wiederholung haben aber diejenigen, die während der Vorlesung die Kommentare mit Verweis auf die jeweilige Foliennummer auf Papier mitschreiben und diese daheim oder in der Universitätsbibliothek digitalisieren. Wem ein Sachverhalt während des Kurses nicht ganz klargeworden ist, kann sich die Aufzeichnung der Vorlesung erneut anschauen oder in den Skripten und eingescannten Büchern nachlesen. Hilfreich ist, die gegebenen Formate zu vereinheitlichen, um nicht mit mehreren Bearbeitungsprogrammen parallel arbeiten zu müssen.

Back-up nicht vergessen

Die Verwendung eines Laptops oder Tablets in der Vorlesung kann euch folglich ermöglichen, zur Verfügung gestellte Materialien direkt digital zu bearbeiten. Auch wer die Notizen auf Papier mitschreibt, kann sie in der Nacharbeit daheim, unterwegs oder in der Bibliothek übertragen. Ein Vorteil der technischen Geräte ist sicherlich die leichtere Übersichtlichkeit und sauberere Darstellung der Mitschriebe, dafür kann ein vergessenes Ladekabel oder ein plötzlich auftretender Fehler die gesamte Mitarbeit gefährden. Wie ihr in den Kursen folglich mitarbeitet, ist eurem persönlichen Geschmack überlassen, die Arbeit mit den zur Verfügung stehenden Materialien ist allerdings deutlich den Aufschrieben von bloßen Zusammenfassungen vorzuziehen.

Zudem gilt: Auch die Online-Materialen wollen gut sortiert und gesichert werden. Macht also regelmäßige Back-ups, um eure digitale Arbeit zu bewahren.

 

Anna