Und tschüss! Wenn das Ausland ruft

Ein Auslandssemester ist schon eine feine Sache – Lernen und nebenbei die Welt entdecken. Welcher Student träumt nicht davon? Und so kompliziert ist das gar nicht. Mit einer rechtzeitigen Planung steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege.

Ein Auslandssemester down under in Sydney? Quelle: Feven Mehereteab
Ein Auslandssemester down under in Sydney? Quelle: Feven Mehereteab

Noch vor vielen Jahren war es etwas besonderes im Ausland zu studieren, aber jetzt ist es fast schon normal einen Auslandsaufenthalt im Studium einzubauen. Aber wieso auch nicht, wenn es die genügend Möglichkeiten gibt. Ein Auslandssemester wirkt sich nicht nur positiv auf die berufliche Laufbahn, sondern bereichert Studenten mit einem besseren Englisch oder einer weiteren Fremdsprache. Internationalität und eine weltoffene Zusammenarbeit spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle. Man knüpft viele Kontakte und bildet auf internationaler Ebene Freundschaften, die bestenfalls auch nach dem Auslandssemester halten. Darüber hinaus lernt man neue Kulturen kennen und hat die Chance ein wenig Abwechselung in den Uni-Alltag einzubauen. Doch genug von den Vorteilen. Wie genau plant man denn ein Auslandssemester? Wer sich nicht stressen möchte, sollte sich genug Zeit lassen und mindestens ein Semester, wenn nicht sogar ein Jahr vorher mit der Planung beginnen. Anhand dieser To-Do-Liste könnt ihr step by step euer Auslandssemester planen.

 

To-Do-Liste für ein perfektes Auslandssemester

  • 1. Informationen sammeln: Hat eure Uni Partner- Unis? Sind Austauschprogramme möglich? (Bsp: Erasmus für Europa) Aber Achtung- Die Bewerbung für ein Erasmus-Stipendium findet nur einmal jährlich statt und die Frist für dieses Jahr endet am 16.01.2016. Hier findet ihr alle nötigen Informationen: https://eu.daad.de/erasmus/de/
  • 2. Bewerbung: Einfach an die Richtlinien der Universitäten halten, aber ein Empfehlungsschreiben des Professors ist oftmals eine Voraussetzung.
  • 3. Finanzierungspläne aufstellen: Jetzt heißt es sparen, sparen, sparen mithilfe von Nebenjobs. Aber Auslands-Bafäg und diverse Stipendien bieten ebenfalls eine gute finanzielle Spritze. Wichtige Informationen, wie beispielsweise Voraussetzungen und Bewerbung findet ihr unter http://www.auslandsbafoeg.de/
  • 4. Papierkram erledigen: Urlaubssemester plus Visum beantragen, sowie eine Auslandsversicherung abschließen. Eine Kreditkarte zu beantragen kann hilfreich sein, damit ihr problemlos im Ausland zahlen könnt. Die Nutzung der DKB Kreditkarte ist da praktisch, da sie kostenlos ist. Infos unter: https://www.dkb.de/privatkunden/visa-card/ Und je nachdem für welches Land ihr euch entschieden habt, solltet ihr euch impfen lassen.
  • 5. Vorbereitung auf das Land:
    Oder doch lieber in Kanada studieren? Quelle: Feven Mehereteab
    Oder doch lieber in Kanada studieren? Quelle: Feven Mehereteab

    Wohnung finden. Damit ihr keinen Kulturschock bekommt, solltet ihr euch auch über das Land vorab gut informieren.

  • 6. Final Countdown: Flug buchen, bestehende Verträge wie beispielsweise Handy kündigen oder still legen lassen und Koffer packen.

Falls ihr weitere Fragen habt, können euch die jeweiligen Hochschulen behilflich sein. Die Uni Stuttgart ist natürlich die erste Anlaufstelle und das Dezernat Internationales ist euch bei euren

Fragen gerne behilflich. Auf ihrer Homepage findet ihr alle notwendigen Informationen: http://www.ia.uni-stuttgart.de/asb/studieren_im_ausland/index.html 

 

Bestimmte Organisationen bieten Studierenden auch Unterstützung und helfen von der Planung bis zum Ende des Auslandsaufenthalts mit. Also wenn ihr die Chance habt, ergreift sie, denn so eine Auslandserfahrung prägt und macht in der Regel unglaublich Spaß. Jetzt heißt es also nur noch Koffer packen und hasta la vista, baby.

 

 

Feven

 

Hier könnt ihr Euch noch Videointerview zu dem Thema ansehen:

Schreiben, Fitness und Reisen, das sind meine Leidenschaften. Mehr darüber auf Instagram: @supersaiyan_aroundtheworld

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