ready.study.stuttgart – Was ist das?

Willkommen an der Uni Stuttgart!

Willkommen in Stuttgart!
Copyright: Dezernat Internationales

Ihr erinnert euch sicher noch lebhaft an euren Start an der Uni Stuttgart: lauter neue Gesichter, ein unübersichtlicher Campus mit unzähligen Hörsälen, Unmengen an Verwaltungskram, unterschiedliche IT-Systeme und für jedes Problem ein anderer Ansprechpartner. Das Ganze auch noch in einer neuen Stadt, womöglich verbunden mit dem Auszug aus „Hotel Mama“. Wahrscheinlich habe nicht nur ich mich alleine und verloren gefühlt. Für manche von euch mögen die Tage der Umstellung noch gar nicht weit zurückliegen. Aber wie werden sich da erst ausländische Studierende fühlen – in einem unbekannten Land, tausende Kilometer von Familie und Freunden entfernt?

Nachdem ich beim letzten Mal darüber berichtet habe, wie versucht wird, Schüler aus aller Welt für ein Studium in Stuttgart zu begeistern, geht es heute weiter auf dem Pfad der Internationalisierung. Wie läuft es ab, wenn sich ein ausländischer Abiturient nun tatsächlich dazu entscheidet, sein Studium in Stuttgart aufzunehmen? Kein unbedeutendes Thema, denn jedes Jahr strömen knapp 1.500 internationale Studierende an unsere Universität – sowohl kurzeitig im Rahmen von ERASMUS und anderen Austauschprogrammen als auch als Vollzeitstudenten in Bachelor- oder Master-Studiengängen.

Information + Integration

Hier entlang!

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Um ihnen den Start in der schwäbischen Metropole zu erleichtern, wurde im Juli das internationale Buddy-Programm ready.study.stuttgart ins Leben gerufen. Dabei stehen freiwillige Buddies den Neuankömmlingen mit Rat und Tat zur Seite. Besonders in den Hochphasen der Anreisezeit, also im September und Oktober und dann wieder im März und April, erleichtern die zahlreichen Informationsstände an verschiedenen Standorten das Ankommen ungemein. Los geht es direkt am Flughafen und am Hauptbahnhof. „Welche Bahn fährt zur Uni?“ oder „Welches Ticket muss ich lösen?“ sind typische Fragen, die dort auftreten. Bei den Ständen am Wohnheim geht es dann um die praktischen Dinge im Leben: Einzug, Waschküche, Einkaufsmöglichkeiten und Müllentsorgung. Im Bürgerbüro hingegen bieten die Buddies ihre Hilfe beim Ausfüllen von Formularen an. So steht einem erfolgreichen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nichts mehr im Wege! Weitere lebensnotwendige Themen werden dann in der Gruppenberatung im Internationalen Zentrum geklärt. Denn neben Einschreibeformalitäten und Anmeldung im Bürgerbüro, stehen auch Kontoeröffnung und Krankenversicherung auf der To-do-Liste der internationalen Studierenden.

Markenzeichen der Buddys – grüne T-Shirts.

Grüne T-Shirts – Markenzeichen der Buddies.
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Mit ready.study.stuttgart haben sich die Universität Stuttgart und das Studierendenwerk Stuttgart zwei Ziele gesetzt: Durch das Informationsangebot wird den internationalen Studierenden der Start in Deutschland erleichtert. Daneben bietet das abwechslungsreiche Freizeitprogramm allen Studierenden vom ersten Tag an die Möglichkeit, neue Kontakte im Studienumfeld zu knüpfen. Denn ein gut ausgebautes Netzwerk kann durchaus ein entscheidender Baustein auf dem Weg zum Studienerfolg sein. Langweilige, öde Sonntage sind von nun an Vergangenheit. Alle vier Wochen steht Sunday-Funday auf dem Programm! Organisiert von den Buddies gibt es Ausflüge in und um Stuttgart herum. Am 6. Dezember erwartet euch anlässlich des Nikolaustags ein Überraschungsausflug. Seid ihr dabei? Dann informiert euch zu dieser und weiteren Veranstaltungen direkt über Facebook. Einfach liken und nichts mehr verpassen! Für alle Filmfans werden bei der Popcorn-Night regelmäßig die größten Klassiker gezeigt. Zusätzliche Angebote, auch in den Wohnheimen, sind in Planung, um das Zusammenleben auf dem Campus zu verbessern. Übrigens nicht nur internationale, sondern alle Studierende sind herzlich eingeladen. Also, schaut doch einfach mal vorbei!

Schritt für Schritt zum Buddy

Buddies im Bürgerbüro

Ein offenes Ohr für alle Fragen.
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Hört sich alles interessant und spannend an, aber bin ich als Buddy überhaupt geeignet? Und wie wird man Buddy? Erst einmal vorweg: „Derzeit engagieren sich bereits ungefähr 50 Studierende als internationale Buddies, aber neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind jederzeit willkommen“, erklärt Fabienne Schopf, Ansprechpartnerin im Internationalen Zentrum. Grundsätzlich ist nahezu jeder als Buddy geeignet. Im Idealfall studiert ihr bereits seit gut einem Jahr an der Universität Stuttgart und kennt euch dadurch schon etwas aus. Daneben solltet ihr Deutsch- und Englischkenntnisse auf B1-Niveau vorweisen können, da teilweise Übersetzungstätigkeiten beim Hausmeister oder im Bürgerbüro gefragt sind. Weitere Sprachkenntnisse sind selbstverständlich von Vorteil. Aber ganz wichtig ist natürlich, dass ihr Lust habt, fremde Kulturen kennen zu lernen! „Es macht Spaß bei ready.study.stuttgart immer wieder, neue Leute zu treffen! Durch den Kontakt mit den internationalen Studierenden können wir die Uni und Deutschland aus einem anderen Blickwinkel betrachten.“, erzählen die Buddies. Der Aufwand ist übrigens auch überschaubar. Zur Anreisezeit sind es zwischen 6 und 10 Stunden pro Woche. Jeder Buddy trägt sich selbst zu den jeweiligen Informationsständen ein. So kann dann genug Zeit zur Klausurvorbereitung freigehalten werden. Während des Semesters kann jeder Veranstaltungen nach persönlichem Interesse organisieren und besuchen. Keine Sorge, niemand muss unvorbereitet in das Abenteuer ready.study.stuttgart starten! Jeder Buddy erhält zunächst ein Briefing und ein interkulturelles Gruppentraining, bevor es zu den ersten Einsätzen geht. Die Vorteile des Engagements als Buddy liegen auf der Hand: Neben Erfahrungen im internationalen Umfeld sammelt ihr auch Pluspunkte für eure eigene Bewerbung im Ausland. Bereit für ready.study.stuttgart? Dann auf zur Anmeldung!

Ich wünsche euch allen wertvolle Erfahrungen beim Blick über euren persönlichen Tellerrand,

Sylvia

neugierig, unternehmenslustig und vielseitig – da überrascht es nicht, dass ich mich nach einem abgeschlossenen BWL-Studium dem Maschinenbau zugewandt habe. Damit Langeweile erst gar nicht aufkommt, gehören auch Stationen im Ausland zu meinen persönlichen Bildungsplan. Das lässt sich wunderbar mit meiner Leidenschaft für Fremdsprachen verknüpfen. An der Uni engagiere ich mich als interkulturelle Mentorin, bin als Hiwi und Werkstudentin tätig. Also, Abwechslung gibt es bei mir genug!

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